Im Vorhaben EUMONIS kooperieren führende Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen mit dem Ziel den Betrieb groß- und kleinvolumiger regenerativer Energieanlagen nachhaltig effizienter zu gestalten, Mehrwerte durch Verknüpfung heterogener Anlagen zu schaffen sowie neue Marktpotenziale in Form von innovativen Dienstleistungen im Bereich regenerative Energien zu erschließen. Es wird eine Software- und Systemplattform für Energie- und Umweltmonitoringsysteme auf Basis von Systemfamilien realisiert.

Eumonis Architektur

Die Erschließung regenerativer Energie­quellen erfordert vergleichsweise hohe Investitionen in regenerative Energie­anlagen. Neben der Inbetriebnahme derartiger Anlagen, die z. T. durch staatliche Investitionen gefördert werden, belasten langfristige Betriebs- und Wartungsphasen die netzparitäre Stromerzeugung.

Effiziente Betriebsplanungs- und Wartungs­prozesse sind somit Grund­voraussetzung eines langfristigen Erfolgs regenerativer Technologien. Hierbei besteht jedoch noch wirtschaftliches Potenzial, das sich durch Erweiterung singulärer Betrachtungen einzelner Vorfälle, bspw. Betriebsstörungen, auf ganzheitlich optimierte Prozesse in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken eröffnet. Die Integration von Angebots- und Bedarfsprognosen sowie statistischen Auswertungen und präventive Wartung bietet hierfür entsprechende Ansatzpunkte.

Die Orientierung von EUMONIS setzt nicht auf die Erprobung einer einzelnen Technik zur regenerativen Gewinnung von Energie, sondern zielt auf den effizienten Betrieb multimodaler regenerativer Kraftwerke. EUMONIS ist durch seine Auslegung für multimodale Kraftwerke in der Lage auch andere regenerative Energiequellen wie Geothermie integrieren zu können. Das EUMONIS-Vorhaben verbessert den Wirkungsgrad von virtuellen "Energiefabriken" durch die Entwicklung und Einführung neuartiger Planungs- und Steuerungssysteme. Diese ermöglichen eine am Bedarf ausgerichtete Betriebsplanung und Steuerung von Erzeugersystemen.